Skulpturen absolut – aus Licht und Schatten

Zunächst müssen sich die Augen kurz an die Dunkelheit gewöhnen, aber das geht schnell und schließlich wird man mit einer einzigartigen Lichtinstallation belohnt, die einen doch bleibenden Eindruck hinterlässt.

Lichtkunst von Anthony McCall präsentiert der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart in Berlin. Mehrere grelle Lichtspots, deren abstrahlende Lichtkegel durch Nebelzufuhr plastische Körper in den Raum projizieren, sind hierzu in der komplett verdunkelten Haupthalle installiert.

Auf dem Boden formt das herabfallende Licht geometrische Formen. Im Raum hingegen entstehen plastische Skulpturen aus Licht, die dadurch erst erfahrbar werden, weil ständig Nebel aus bestimmten Apparaten in den Raum geblasen wird.

Respektvoll kann man sich diesen filigranen Gebilden nähern und sie erforschen. Oder einfach mit der Hand dazwischen gehen und kurz eintauchen in den Lichtschweif. Was passiert mit der vorgegebenen Lichtfigur, welche Schatten entstehen und stehe ich schon in der Plastik selbst? Der Betrachter darf eintauchen und sich berauschen am Licht in der absoluten Dunkelheit des Raumes. Nicht wenige Besucher legen sich auf den Boden, meditieren und stehen quasi im Inneren der Skulptur. Sanft umhüllt uns der Schein und doch tritt das Licht hart auf den Boden. Die Anordnung und vertikale Ausrichtung des Lichts, in Form von Kegeln, erwecken eine auratische Stimmung beim Betrachter. Ruhe und Meditation, aber auch geheimnisvolle Andacht und Mystik schweben in der Luft. Lichtkathedralen.

Lichtinstallation von Anthony McCall (Hamburger Bahnhof Berlin)

Lichtinstallation von Anthony McCall (Hamburger Bahnhof Berlin)

Lichtinstallation von Anthony McCall (Hamburger Bahnhof Berlin)

Der Raum als dritte Haut.

Körper. Kleidung. Architektur/der umgebender Raum. Wir leben stets im Zusammenhang dieser drei körperlichen Elemente. Wir werden geschützt, gewärmt, umarmt. Manchmal frieren wir, oder es zieht und kratzt.

Alle drei Elemente müssen in Einklang zu uns selbst stehen. Uns auffangen. Den alltäglichen Gegebenheiten angepasst sein.

Räume besitzen jedoch immer auch bestimmte Charaktermerkmale, die Stimmungen oder bestimmte Funktionen besitzen. Bahnhöfe oder Warteräume beispielsweise sind für den bestimmten Zweck der kurzen Verweildauer und des Transits bestimmt. Oftmals wirken sie trist und lediglich funktionell gestaltet.

Andere Räume wie Krankenhauszimmer sind für den ganz bestimmten Zweck des Genesens und Rehabilitierens des kranken menschlichen Körpers geschaffen. Ein Augenblick schauen wir in diesen Raum hinein und lenken den Blick aus unterschiedlichen Positionen auf den vorhandenen Platz. Engt er uns ein, fühlen wir uns wohl, sind wir entspannt.ImageImageImage

schon seit zwei Tagen—

ist der Blog aktiv, aber noch ist der Teller leer….

Wir versprechen Euch Gerichte, die neugierig und glücklich machen, manchmal vielleicht auch schon bekannt vorkommen, aber – hey- nicht jedes Abendessen ist ein Candle Night Dinner!

Ein Blick auf die kleinen Dinge des Alltags, das Besondere im Unübersichtlichen, und der flüchtige Wimpernschlag des World Wide Web sollen hier Ihren Auftritt bekommen.

Lasst Euch überraschen!

bunsky plus bella